Wir haben der Gesellschaft etwas zu geben
Wir haben der Gesellschaft etwas zu geben
Das Theater ist der Ort der Visionen des Menschlichen. Die Zeitung der Menschlichkeit. Der Ort, an dem die Suche des Nächstmenschlichen immer wieder aufs Neue, gegenwärtig gewagt und versucht werden muss. Dazu braucht es Geist, Herz und Ethik. Es braucht philosophische, psychologische, kunsthistorische und humanistische Bildung. Das Theater muss seine Gesellschaft, seine ZuschauerInnen voranbringen, im Bewusstsein stärken, Handlungen vorerlebbar machen, Konfrontation, Diskurs und Widerstand auslösen, die Zeit als Spiegel abbilden und darüber hinausgehen – es muss der Gesellschaft eine Ahnung der nächsten, menschlichen Schritte geben. Voll tiefer Menschlichkeit und gesellschaftspolitischer Relevanz. Und da Theater grundsätzlich immer regional, also für die Menschen vor Ort relevant sein muss, haben wir der Gesellschaft hier in Villach und Kärnten etwas zu geben: Eine immer neue buehne, die angemessen in ihren äußeren Mitteln, aber umso unerhört verschwenderischer in ihrer Phantasie, Lebendigkeit und menschlich visionären Kraft ist.
Erleben Sie mit uns weiterhin lebendiges und engagiertes Theater.
Wir freuen uns auf Sie!
Michael Weger
2012 - 10 Jahre neuebuehnevillach
EIN JUBILÄUMS-SPIELJAHR
Zuschauer der Gegenwart
Wir schauen der Politik zu: „Wir sind uns keiner Schuld bewusst.“
Wir schauen den Banken zu: „Die Milliarden müssen abgeschrieben werden.“
Wir schauen der Kirche zu: „Herr, erbarme dich unser.“
Und den Massenmedien: „Krisen und Krieg sind unser Geschäft.“
Und Städteplanern: „Glas und Stahl sind unser Konzept.“
Und Schulpädagogen und Aufsichtsräten und Topmanagern und ...
Wir schauen den Schauspielen eines Gesellschaftssystems zu – den Folgen eines
Wirtschaftskapitalismus und seiner Leistungsmaschinerie, das seine Werte und
Moralvorstellungen auf ein zu großen Teilen überholtes und Jahrhunderte altes,
von Kirchen- und Staatsmännern geprägtes Machtsystem gründet.
Wir schauen zu – sind Zuschauer der Gegenwart – und erkennen wohl und zweifeln
wohl und wünschen uns Veränderung und Zukunft, aber wir empören uns nicht und
stehen nicht auf dagegen und erheben nicht unsere Stimmen und Herzen und wir
stärken unsere Kinder nicht, ihre Kraft des Widerstands ungebrochen zu erhalten.
Wir sind gebrochen und brechen weiter.
Im zehnten Jahr unserer neuebuehne scheint es mehr denn je an der Zeit, diesen Schauspielen aufrichtig zu begegnen – ein Schauspiel der Kunst gegen ein Schauspiel des Machtmissbrauchs, der Gier, der Verblendung, des Kleinmuts, der Furcht.
Und so mit unseren Stücken vorbildhaft mit Stimmen und Körpern, mit Herz und Geist zu agieren und zuallererst „Nein.“ und schließlich „Das ist unser Vorschlag.“ zu sagen.
Mit Mut und Zorn, mit Humor und Leichtigkeit, mit Hoffnung und Liebe.
(Michael Weger, Intendant)
Theater der Zukunft
10 Jahre gibt es nun bereits die neuebuehnevillach, 10 Jahre voller Freude,
Engagement und Lachen aber auch gespickt mit Herausforderungen für die vielen
ehrenamtlichen Vereinsmitglieder und das professionelle Bühnenteam. Ein herzliches
Dankeschön an alle, die mit ihrem Einsatz mitgeholfen haben.
10 Jahre mit vielen Produktionen, die Ihren Geist und Ihre Emotionen wachgerüttelt
haben. Und trotzdem nur der erste Schritt: Denn mit 10 Jahren beendet man
erst die Volksschulzeit, befindet man sich noch nicht einmal in der Pubertät. Daher
schauen wir mit unserem Jubiläumsspielplan voller Stolz auch in die Zukunft und präsentieren, aufbauend auf unseren Stärken und Talenten, wie vielfältig Theater sein kann. Alleine mit den verschiedenen Spielorten geben wir eine klare Botschaft ab: ganz Villach ist Bühne! Denn Theater sollte auch immer ein Spiegelbild für unsere Gesellschaft sein. Diese Herausforderung nehmen wir an.
Gestalten Sie mit uns die Zukunft.
Sie sind nah dran!
In der neuebuehnevillach!
(Mag. Markus Malle, Obmann Verein neuebuehnevillach)
Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters. (Max Reinhardt)
Wow! Was sich in den letzten zehn Jahren alles getan hat. Das Internet wurde
massenkompatibel, die Verbindungen immer schneller.
Das haptische Erleben tritt in den Hintergrund, man sitzt vor spiegelnden Flächen
und erlebt nur noch "Content". Statt Tonträgern oder Büchern oder Briefen hat
man übervolle Datenträger. Das ist einerseits eine tatsächliche Revolution, weil
Information, Bildung, Kunst und Kultur global nachvollziehbar werden – letztlich
aber doch nicht erlebbar. Ein iPhone ist die ultimative Kommunikationszentrale,
aber findet darauf tatsächlich das wirkliche Leben statt?
Was immer schon war und immer sein wird, ist Theater, das in seinen Grundzügen
nicht ersetzbar ist, nicht digitalisierbar. Es ist und ist trotzdem nicht immer
gleich. Und genau dies macht die Faszination von Theater aus. Theater ist das
einzige Medium, das alles sein kann und alles miteinschließt: Unterhaltung und
Information, Politik und ganz persönliches Erleben, Musik und Film und Literatur
und Magie und ...
Im Theater erlebt man tatsächlich noch was, denn Theater geht nahe.
In diesem Sinn freuen wir uns auf ein breites Theaterprogramm mit vielen
Höhepunkten im neuebuehne-Jubiläumsjahr und laden Sie, liebes Publikum,
herzlich dazu ein, mitzuerleben.
(Martin Dueller, Dramaturgie)
Schauspiel und Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Schauspiel
Musik&Performance
Schauspiel
Schauspiel und Regie
Regie
Regie
Regie
Musik&Performance
Schauspiel
Schauspiel und Regie
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Schauspiel und Regie
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Regie, Musik&Performance
Regie
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Regie
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Schauspiel
Produktionsleitung
Vereinsmitglieder
Dr.in Susanne Eder
Thomas Hofer
Uta Kenda
Hannes Knapp
Inge Knapp
Bruni Malle
Mag. Markus Malle
Helga Porkert
Mag.a Manuela Sattlegger
Bruno Strobl
Mag.a Claudia Wolfahrt
Monika Zajic
Aus Klagenfurt kommend:
Südbahnautobahn A2 – Abfahrt Villach/Faaker See – Richtung Zentrum – Parkplatzhinweise Zentrum - Rathausplatz
Aus Spittal kommend:
Tauernautobahn A10 - Abfahrt Villach West – Richtung Zentrum – Parkplatzhinweise Zentrum - Rathausplatz
Von allen Zufahrtsstraßen nach Villach:
Richtung Zentrum halten – Parkplatzhinweise Zentrum - Rathausplatz
Routenplanung mit Google Maps
Aus allen Richtungen nach Villach Hauptbahnhof – Bahnhofstraße hinunter – über die Draubrücke – über den Hauptplatz – am oberen Ende des Hauptplatzes - Rathausplatz
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