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Winterreise - Konzert im Theater mit Gebärdensprache
Eine Produktion von ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater

 

Leitung, Produktion und Dramaturgie: Herbert Gantschacher

Der Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert (Musik) und Wilhelm Müller (Gedichte).
In der „Winterreise“ erinnert sich ein Wanderer an seine verflossene Liebe. Diese vergangene Liebesgeschichte zwingt den Wanderer zum Reisen Sommer wie Winter, bei Tag und Nacht, denn: „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“. Die Erlebnisse während des Wandern erinnern ihn an die frühere Beziehung zu seinem Mädchen: der Wind, der die Wetterfahne zum Tanzen bringt, die Tränen gefroren, der Schnee, der Traum vom Lindenbaum, das Wetter kalt, das Eis glatt, der Traum vom Frühling und von Liebe, Wolken einsam, Sehnsucht nach Kommunikation, die Krähe als Begleiter, die wachenden Hunde im Dorf, der Winter kalt, das Licht kalt, die Suche nach dem Weg, das Wirtshaus abweisend, Schnee und kalte Sonne, die Suche als Ziel des Lebens...

Mit Horst Dittrich (Gebärdensprach-Interpret), Rupert Bergmann (Bassbariton) und Gert Hecher (Piano)

Vorstellungen am 12., 13. und 14. 2. 2009 (Gastspiel)

In allen Stimmlagen ist die „Winterreise“ von Franz Schubert (1797 – 1828) nach Gedichten von Wilhelm Müller (1794 – 1827) schon interpretiert worden, eine „Stimme“ fehlt noch: die Gebärdensprache der Gehörlosen. Zum ersten Mal wird die „Winterreise“ durch gehörlose Schauspieler visuell interpretiert. Dazu eignet sich die den Gedichten von Müller innewohnende Poesie bestens. Die Gedichte selbst sind schon Musik für das Auge im besten Sinne des Wortes.