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Marius v. Mayenburg, Der Hässliche

 

Regie: Erik Jan Rippmann

Lette hat bisher ein unaufgeregtes Leben - bis er einen Starkstromstecker erfindet und diesen bei einem Kongress natürlich auch selbst vorstellen will. Doch an diesem Punkt wird Lette von seinem Chef knallhart mit der Realität konfrontiert - er sei unglaublich hässlich. Also wird ein Kollege zum Kongress geschickt und Lette fragt sich, warum ihm seine Hässlichkeit bisher noch nicht aufgefallen sei. Seine Frau fand ihn übrigens auch schon immer hässlich, aber das mache ihr nichts aus. Also wählt Lette schließlich den Weg der Schönheits-OP, und siehe da ...

Es spielen:
Katrin Ackerl Konstantin, Michael Menzel,
Alexander Mitterer, Michael Smulik

Premiere: 25. 3. 2009

Der Erfolg stellt sich ein, überrollt ihn förmlich. Er wird zum neuen Zugpferd der Firma, mit so einem Gesicht lasse sich alles verkaufen. Doch bald schon wieder sinkt sein Marktwert, als immer mehr Menschen sich auch so ein perfektes Gesicht schnitzen lassen und zum Duplikat Lettes werden.
Eine groteske Komödie über den Idealisierungswahn unserer Zeit, in dem Individualität und Geist der reinen Oberfläche geopfert wird.
„Ich hätte früher, eh ich dir begegnet bin, auch nie gedacht, dass ich mal einen so hässlichen Mann haben werde, aber jetzt fällt mir das nicht mehr auf.“

Marius v. Mayenburg: 1972 in München geboren zählt Marius v. Mayenburg spätestens seit seinem Erfolg mit „Feuergesicht“ als einer der wesentlichsten jungen deutschen Dramatiker. Seine Stücke wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet.