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DSE Alan Ayckbourn, RollenSpiel - Verfolgte Unschuld

 

Co-Produktion mit dem Schauspielhaus Salzburg

Justin und Julie-Ann haben die künftigen Schwiegereltern zum Essen eingeladen, um ihre Verlobung bekannt zu geben. Alles soll perfekt sein, schließlich sind Julie-Anns Eltern sehr pedantisch. Doch während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, klettert über den Balkon Paige herein, Ex-Erotiktänzerin und Mieterin von nebenan. Paige ist auf der Flucht vor dem Ex-Boxer Mickey, der wiederum im Auftrag von Paiges Mann, einem paranoiden Gangsterboss, gut auf sie aufpassen soll. Sie sitzt also in der Wohnung des jungen Paares und weigert sich zu gehen. Natürlich lässt auch Mickeys Ankunft in der Wohnung nicht lange auf sich warten, doch auch er vermag sie nicht aus der Wohnung zu schaffen, Paige ist einfach zu schlau. Zugleich trudeln allmählich die geladenen Gäste ein, Julie-Anns bigotte Eltern und Justins alkoholisierte Mutter. Fassungslos muss Julie-Ann mit ansehen, wie das "zwanglose Beisammensein" langsam eskaliert...

Es spielen: Antony Connor, Philip Leenders, Inge Maux, Constanze Passin, Olaf Salzer, Christiane Warnecke und Susanne Wende
Regie: Robert Pienz
Premiere: 23.4. 2009

Und Justin realisiert, dass ihm mit Julie-Ann ein ähnliches Leben erwartet, wie es auch ihre Eltern führen. In diesem Ausnahmezustand fallen die Masken und letztendlich entpuppt sich die bürgerliche Welt der Eltern als weitaus beängstigender als die ungebetenen Eindringlinge.
„Mr. und Mrs. Jobson ... Derek und Dee – Mutter – Julie-Ann und ich haben euch etwas sehr Schönes mitzuteilen ... wir haben vor, im Juni zu heiraten ... und um dieses glückliche Ereignis zu feiern –werden wir jetzt zwölf scheißlange Wochen auf Sex verzichten. Oh Gott..“

Alan Ayckbourn: 1939 in Hampstead, London geboren, schrieb er schon mit 10 Jahren eigene Theaterstücke. In den 1950er Jahren begann er allerdings zuerst als Schauspieler seine Theaterkarriere und war in weiterer Folge auch als Regisseur und Theatertheoretiker tätig. Sein Werk umfasst mittlerweile über 70 Werke, überwiegend Komödienwerke, und Alan Ayckbourn kann getrost als einer der Meister dieses Genres bezeichnet werden.