UA Gabriel Barylli, Polsprung
Eine spirituelle Komödie

 

Inszenierung: Gabriel Barylli
Schauspiel: Erik Jan Rippmann und Michael Weger
Premiere: 25. November 2009, 20.00 Uhr neuebuehnevillach

Der Mayakalender prophezeit, dass die Welt genau am 21.12.2012 untergehen werde, nur einige Auserwählte würden dies überleben. Viktor Abramowitsch hat sich deswegen schon vorsorglich eine Berghütte gemietet, auf 2400 Metern Höhe will er den Weltuntergang überstehen. An alles hat er gedacht, an Batterien, an einen Weltempfänger mit Kurbel, an einen Klappspaten und – sehr wichtig – an Whisky ... Mit etwas hat er aber nicht gerechnet – plötzlich steht Jakob Fernreiser, der Besitzer der Hütte, in der Tür und kann sich an einen Mietvertrag nicht mehr erinnern. Statt dem Weltuntergang bricht schließlich eine Lawine über die beiden herein ...

Mit „Polsprung“ beweist Gabriel Barylli erneut sein Gespür für pointierte Dialoge und die Schwächen und Stärken unseres Gesellschaftsbildes mit feinem Humor darzulegen. Wie bei dem Sensationserfolg „Ohio ? – Wieso...?!“ übernimmt Gabriel Barylli bei dieser Uraufführung seines neuesten Stücks „Polsprung“ die Regie.

     
 
Christina Jonke, Du bist ok. Wir sind ok.

 

Gesprächstraining und Konfliktbewältigung für Volksschüler.
Ein Stück, das Selbstvertrauen schafft.
Neue Schule, neue Wohnung. Neue Freunde? – Lena fürchtet sich. Sie hat Angst davor,
wegen ihrer Brille verspottet zu werden, dass die neuen Mitschüler und -innen sie nicht
mögen könnten und überhaupt bekommt sie Bammel vor der ersten Turnstunde; Lena
ist nämlich furchtbar ungeschickt. Zum Glück trifft sie am Spielplatz auf den coolen Lukas,
der ihr unbekümmert seine Freundschaft anbietet. Er ist selbstbewusst, sportlich
und überhaupt megacool. Zumindest auf den ersten Blick. Auch er hat böse Erfahrungen
mit Spott und Ausgrenzung gemacht. Gemeinsam finden sie die Lösung, wie sie am
besten mit Zurückweisungen und Hohn in Zukunft umgehen wollen. Sie gründen den
Klub der Komischen (KdK). Denn zwei sind stärker als Einer und am stärksten ist man
mit vielen Gleichgesinnten.
Ein Kinderstück, das Solidarität und Verständnis dafür wecken will, dass Unterschiede
eine Bereicherung für eine Freundschaft sein können, und dabei helfen will, sich selbst
zu akzeptieren.

www.youtube.com/watch?v=6EMvGNO-ygk

     
 
UA "Du bist doch mein Freund" von Helene Gattereder

 

Helene Gattereder nähert sich dem Thema Kindesmissbrauch in Form einer Fabel. Zwei Freunde, ein Wolf und ein Hase spielen miteinander. Im Verlauf wird der Wolf immer zudringlicher und heftiger, der kleine Hase weiß sich dabei nicht zu wehren. Doch am Ende weist der kleine Hase den Wolf aus dem Raum und kann alles seinem Freund erzählen. Ein Stück zur Vorbeugung gegen Kindesmissbrauch und wie man sich gegen das Überschreiten von Grenzen zur Wehr setzt.
Regie: Helene Gattereder
     
 
MOBY DICK

 

Mezzanin Theater, Graz
Gewinner des Spectrum Theaterfestivals 2009
Erstmals war der Spectrum Theaterpreis 2009 mit einer garantierten zweiwöchigen Spielserie an der neuebuehnevillach verbunden. Das Mezzanin Theater, Graz, ging 2009 mit seiner Produktion "Moby Dick" als Gewinner hervor, das an der neuebuehnevillach nun für einen längeren Zeitraum zurückkehrt.
Man mag Melvilles "Moby Dick" als eine spannende Abenteuergeschichte auf hoher See lesen und hören, aber sie ist zugleich auch mehr. Nämlich eine Parabel auf Fanatismus, Verblendung und grenzenlosen Hass, der bis zur Selbstvernichtung geht, dargestellt an der Figur des Kapitän Ahabs...
     
 
UA „Wilhelm Jerusalem – Helen Keller: ‚Briefe’“

 

Dokumentarisches Theater von Herbert Gantschacher
Eine Produktion von ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater
Von 1890 bis 1923 leistete der österreichische Philosoph Wilhelm Jerusalem in Wien revolutionäre Forschungsarbeit für die Bildung von Gehörlosen und Taubblinden. Jerusalem war im ständigen Briefkontakt mit der taubblinden Schriftstellerin und Menschrechtsaktivistin Helen Keller. Ihre Korrespondenz steht im Mittelpunkt dieses neuen dokumentarischen Theaters.

Inszenierung & Dramaturgie: Herbert Gantschacher
Besetzung: Markus Rupert, Sabine Zeller
Übersetzung in die österreichische Gebärdensprache: Sabine Zeller
Kostüme: Sanzaba Dimna
Lichtgestaltung: Bidpai
Film: Erich Heyduck

Aufführungen von 4.-6. Februar 2010
     
 
UA „Gegenliebe“ von Arnulf Ploder

 

Regie: Manfred Lukas-Luderer
Ähnlich der jungen Stücke von Franz Xaver Kroetz entwickelt Arnulf Ploder in seinem Debut als Dramatiker ein sehr gesellschaftsnahes Abbild heutiger Familienstrukturen. In der für Ploder typischen Sprache - zwischen Volksnähe und Poetik - schildert er das Leben einer österreichischen Familie im Zeitraum von einem Jahr. Nähe, Sehnsucht, Kälte und Distanz begegnen uns ebenso, wie die junge Liebe und der Kampf mit dem Tod. Arnulf Ploder, der im Jahr 1986 das Ernst-Willner-Stipendium beim Bachmannpreis gewann, stellt sich damit auf berührende Weise dem Publikum als dramatischer Autor vor.
"Das Stück zeigt Angehörige der Träume und des helllichten Tages in Liebe und Ängsten, diesseits der Hoffnungen und Sehnsüchte - ihr Kommen und Gehen und Verweilen zu Tisch und zu Bett." (Arnulf Ploder)

Es spielen: Clemens Berndorff, Franz Robert Ceeh, Eva-Maria Kapser, Isabella Wolf

Premiere am 20.Februar
     
 
ÖEA "GOLDBERG"

 

Kindertheater der Stadt Villach am 26. März 2010
Peter Rinderknecht und Simon Ho (CH)
"Goldberg" beschäftigt sich mit dem Zuhause-Sein. Da, wo man am besten schlafen kann. Für Kinder entwickelt - und für Erwachsene. Aus beiden Perspektiven betrachtet, kann eine vertrackte Situation besser verstanden werden...
     
 
„Power GmbH“ von Erik Jan Rippmann

 

Regie: Erik Jan Rippmann
Die Wallners sind die Vorzeigefamilie der Moderne. Mutter Nora schreibt in der Hoffnung auf einen Bestseller einen Ratgeber nach dem anderen, während sie ihr Leben nach dem Star ihrer Lieblingsserie ausrichtet. Tochter Melanie gewinnt immer mehr an Beliebtheit, indem sie auf Facebook ihren 10.000ten Freund sammelt, während Sohn Norbert nach einem missglückten Auftritt in einer Schlagerstarshow jetzt doch als Popstar zu schneller Berühmtheit gelangen will. Vater Herbert schließlich hält Kurs am Laufband und wartet stündlich auf die Wiedereinführung seines krisenentbehrten Bonus durch die Power GmbH, um den Glück versprechenden Konsum aufrechterhalten und die knapp kalkulierten Kredite begleichen zu können. Doch der immer fortschreitende Konsum erhöht die Stromkosten der Wallners ins Unendliche, so dass die Kalkulation des Glücks plötzlich zu platzen droht, als den Wallners der Strom abgedreht wird...

Es spielen: Katrin Ackerl Konstantin, Alexander Mitterer, Erik Jan Rippmann, Michael Smulik, Joana Tscheinig

Premiere am 10.April
     
 
TALKSHOW AG 24/7

 

Ein Jugendtheaterprojekt der neuebuehnevillach im Rahmen des österreichweiten Projekts "Macht|schule|theater" des BMUKK in Kooperation mit Kulturkontakt Austria, Dschungel Wien mit den Schulen CHS Villach, dem BG/BRG St. Martin Villach und dem Verein GEMMA (Netzwerk gegen Missbrauch und Gewalt)

Regie: Clemens Lukas Luderer
Es spielen Christian Reiner und Nina Arnez, Marc Germeshausen, Nikolaus Kandolf, Leonie Mathis, Simon Pacher, Anja Rautnig, Romana Stjepanovic

2003 wird der Kurzfilm „Burnout“ gedreht. Er zeigt das Auseinanderbrechen von Freundschaften und die Verzerrung der Wahrnehmung durch exzessiven Alkoholkonsum. Vier Freunde auf der zwanghaften Suche nach einer anderen, erträglicheren Realität.
Die Frage nach Wahrheit und Realität behandelt nun, motiviert durch "Burnout" auch die "Talkshow AG 24/7". Uns werden tagtäglich Wahrheiten verkauft, ob sie stimmen, wissen wir nicht. Die Medien sind momentan wieder gefüllt mit Berichten über gewalttätige Ausschreitungen und Alkoholexzesse Jugendlicher. Die Frage ist, ob sich das Bild der Medien mit der Realität deckt.

Website: www.ag24-7.com


     
 
UA „Blut auf Eis“ von Stephan Lack

 

Regie: Georg Clementi
Koproduktion mit der Theateroffensive Salzburg
Stephan Lack entwirft in sechs Wohnungen eines Miethauses ein Panoptikum außergewöhnlicher Figuren, die, obwohl sie alle im gleichen Haus wohnen, erst durch ein großes Spiel zwischen Nähe und Distanz mehr und mehr zueinander finden. Dabei spielt Liebe genauso eine Rolle wie Hass oder Gleichgültigkeit. Die Begegnungen der Mieter, die sich aus ihren verschiedenen Existenzen befreien, entwickeln sich jedoch zu einem fatalen Finale hin. Ein Filmdrehbuch greift mehr und mehr in die Handlung ein. Die fiktive vermischt sich mit der realen Welt, in der Köpfe rollen und Blut auf Eis fließt...
Ein Theaterstück in der Tradition Robert Altmanscher "Short Cuts".

Es spielen: Anja Clementi, Eva Maria Frank, Andreas Ickelsheimer, Michael Kuglitsch, Alex Linse, Christoph Sommer, Sarah Elena Timpe, Detlef Trippel, Jan Zabbèe

Komposition: Manfred Plessl

Premiere am 14.Mai
     
 
„Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing

 

Regie: Michael Weger
nbv Sommerfestspiele Krastal Lauster
Mit sehr großem Erfolg brachte die neuebuehnevillach "Nathan der Weise" im Krastaler Marmorsteinbruch auf die Bühne. Aufgrund des enormen Andrangs wird deshalb diese Erfolgsproduktion 2010 wieder aufgenommen. Es ist die bekannte Geschichte des weisen Juden Nathan, dessen Pflegetochter Recha von einem christlichen Tempelherrn gerettet wurde, der wiederum vom moslemischen Sultan Saladin begnadigt wurde. Recha und der Tempelherr verlieben sich ineinander. Dies ist der Anfang einer tieferen Begegnung zwischen Judentum, Christentum und Islam. „Nathan der Weise“ gilt als das Toleranzdrama schlechthin, das nicht nur durch die berühmte Ringparabel zeigt, dass alle Religionen verwandt sind, einen Ursprung haben und insofern auch versöhnbar sind.

Es spielen: Manfred Lukas-Luderer als Nathan und Franz Robert Ceeh, Frankie Feutl, Klaus Fischer, Berta Kammer, Michael Kuglitsch, Bea Masala, Chris Pichler, Ronald Pries (Maximilian Achatz), Michael Weger

Premiere am 1.Juli (Wiederaufnahme)
     
 
ÖEA „Rabbit Hole“ von David Lindsay-Abaire

 

Regie: Chris Pichler

"Rabbit Hole" erzählt von der Zeit nach einem großen Unglück. Es sieht so aus, als ob die Familie Corbett an dem Tod ihres vierjährigen Sohnes zerbrechen würde. Becca und Howie Corbett kämpfen mit der Erinnerung und haben ganz verschiedene Arten das Unglück zu verarbeiten. Unerwartet wird Beccas Schwester Izzie schwanger. Und plötzlich taucht auch noch der junge Fahrer des Unglückwagens auf...
David Lindsay-Abaire hat mit "Rabbit Hole" ein sanftes Theaterstück geschrieben, das eine große Geschichte der Hoffnung erzählt. "Rabbit Hole" lief schon mit großem Erfolg am Broadway und wird derzeit mit Nicole Kidman verfilmt.

Spiel: Stefan Altenhofer, Julia Jelinek, Doris Schretzmayer, Olivia Silhavy, Michael Smulik

Premiere am 23.September
     
 
UA „dashelenkellerprojekt“

 

Regie: Katrin Ackerl Konstantin
Spielserie bis 20.November
Für dieses Projekt werden blinde und gehörlose KünstlerInnen sowie hörende bzw. sehende KünstlerInnen zusammengeführt. Es werden Räume geschaffen, die die Biographie der Helen Keller erlebbar machen. Das Publikum wird in eine Welt geführt, die nicht ihren Wahrnehmungsgewohnheiten entspricht.
Helen Keller erblindete und ertaubte im 6.Lebensmonat und lernte durch eine mit ihrer Lehrerin Anne Sullivan Macy entwickelten Sprache wieder zu kommunizieren, was Helen Keller zu studieren ermöglichte. Sie unternahm Reisen, war als Schriftstellerin tätig und führte ein sehr aktives Leben. Weiters setze sie sich für Friedensbotschaften ein und engagierte sich für feministische Themen.

Premiere am 27.Oktober
     
 
„Kleine Eheverbrechen“ von Eric-Emmanuel Schmitt

 

Es spielen: Anita Ammersfeld und Hannes Gastinger
Regie: Thomas Schendel
Ein Gastspiel des Stadttheater Walfischgasse Wien

Premiere 19. November neuebuehnevillach

Was, wenn ein Mann durch Gedächtnisverlust seine Frau nicht wiedererkennt?
Was, wenn sie etwas weiß, das er nicht wissen darf?
Und was, wenn er weiß, dass sie weiß, was er nicht wissen darf?
Ein Mann, eine Frau.
Ein spannendes Ehedrama.
Ein Spiel um Wahrheit.
     
 
„Duineser Elegien VI – X“ von Rainer Maria Rilke

 

Rezitation: Ulrich Reinthaller
Klavier: Stephan Matthias Lademann

Rainer Maria Rilke begann seine Arbeit an den Elegien im Jahr 1912 auf Schloss Duino bei Triest und vollendete sie 1922 im schweizerischen Muzot.
Die Duineser Elegien VI - X bilden den zweiten Teil des lyrischen Zyklus, der als Hymne an das Leben verstanden werden kann. Während der Dichter in den ersten Elegien nach Orientierung sucht und Wege auslotet, findet er im weiteren Verlauf zu einer tiefen Lebensbejahung auf allen Ebenen. Die Elegien VI - X sind Extrakt eines grundlegenden menschlichen Bewusstwerdungsprozesses.

     
 
ENIGMA von Eric-Emmanuel Schmitt
Das Rätsel

 

Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker

Es spielen: Erik Jan Rippmann und Michael Weger

Der Literaturnobelpreisträger Abel Znorko, ein zynischer und egozentrischer Misanthrop, hat sich seit zehn Jahren auf eine einsame norwegische Insel zurückgezogen. Er hat ein neues Buch veröffentlicht, einen für sein bisheriges literarisches Schaffen ungewöhnlichen Liebesroman in Briefwechseln. Überraschend gewährt er Erik Larsen, einem Journalisten einer kleinen Provinzzeitung in Nobrovsnik ein Exclusiv-Interview. Doch der Empfang ist alles andere als freundlich. Zuerst wird Larsen von Znorko beschossen, dann heftig attackiert, als er beim Autor nachfragt, welche reale Frau als Quelle der Inspiration für seinen Roman gedient habe. Znorko leugnet ab, daß es ein solches Vorbild gegeben habe. Doch Larsen läßt nicht locker und nach heftigen Auseinandersetzungen, in deren Verlauf Znorko Larsen hinauswirft, um ihn gleich anschließend mit erneuten Schüssen zurück ins Haus zu treiben, gibt er endlich zu, dass eine gewisse Helene Metternach in Nobrovsnik diese reale Frau gewesen sei. Er hätte vor 15 Jahren eine leidenschaftliche Liebe mit dieser Frau durchlebt, eine Liebe, an der beide fast zugrunde gegangen seien...

Premiere: 11.12.2010

     
 
illie&bart

 

Sie tragen prächtige Kleider.
Sie singen Schnulzen aus vier Jahrhunderten.
Etwas wie illie&bart hat es bisher nicht gegeben…

Ulla Pilz und Bartolo Musil sind ausgebildete Sänger, Komponisten, Pianisten und Schauspieler. illie&bart entstand aus dem dringenden Wunsch, ihre Fähigkeiten mit einem branchen-unüblichen Humor und einem elaborierten Gusto für Trash, Kitsch, „bad taste“ und polymorpher Perversion zu verbinden.

illie&bart sind ein derart bezauberndes Schnulzenduo, dass man meint, es sei direkt dem Märchenbuch der Liebe entsprungen. (City)
     


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