neuebuehnevillach
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19.04.2007
18. Theaterfestival Spectrum 2007
Best of[f] Austria Theaterpreis von 27.04. bis 19.05.2007

 

„Besser als wir“

Intendanz: Michael Weger
Künstlerische Leitung: Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann

Die Teilnehmer:
Theater Kosmos, Bregenz – Aktionstheater Ensemble, Vorarlberg/Wien –
toxic dreams, Wien – dramagraz, Graz – daskunst, Wien – Theater Tanto, Wien –
Theater im Bahnhof, Graz

Spectrum-Eröffnung:
27. April 2007, 18.00 Uhr neuebuehnevillach

Was ist das „Beste“? Was ist Ihr „Bestes“? Wie wird das „Beste“ definiert“?
Das neue Spectrumfestival lädt die ZuschauerInnen ein, spielerisch über diese Begrifflichkeiten nachzudenken. Sieben österreichische off-Theatergruppen stellen sich jeweils 2 Abende lang einem kritischen Publikum. Nach jeder Vorstellung werden die ZuschauerInnen gebeten ihr Voting, ihre Bewertung anonym abzugeben. Die Bewertung reicht von 1=wenig Zuspruch bis 10= am meisten Zuspruch.

Der Award
Die Gruppe mit dem meisten Zuspruch wird als „Beste“ mit einem Spectrumaward in Höhe von Euro 5.000,-- ausgezeichnet, der am 19. Mai 2005, im Anschluss an die letzte Vorstellung (ca. 22.00 Uhr) verliehen wird.

Ein neues Spectrum
Das 18. Theaterfestival Spectrum präsentiert sich als ein neues Spectrumfestival, das den Austausch von neuem Theater zwischen den Bundesländern verstärken soll und dem Publikum die Vielfalt des gegenwärtigen Theaterschaffens in Österreich näher bringen will.

Aktualität und Gegenwärtigkeit
Wir haben in unserer Vorauswahl den Scheinwerfer auf das „Off“ gerichtet und auf Gruppen abseits eines Trends, einer bekannten Theaterform und einer gängigen Stückrezeption. Die Themen, die dabei auffallen sind getragen von hoher gesellschaftlicher Aktualität und Gegenwärtigkeit. Dieses Theaterfestival zeigt eine heimische Off-Theaterwelt, die Sand ins Getriebe bringt und neue Perspektiven aufzeigt.

Off-Theatergruppen aus Wien, Bregenz und Graz

Nipple Jesus von Nick Hornby / Theater Kosmos (Bregenz)
Nipple Jesus ist eine Geschichte über Kunst und Kommunikation, über Auf- und Absicht. Es handelt sich um einen Bühnenmonolog, eine Geschichte über einen Nachtclub-Rausschmeißer, der zu einem Museumswärter wird und, in einem psychologisch äußerst spannend aufbereiteten Ablauf, ein umstrittenes Bild zu lieben und zu verteidigen beginnt.
Ein Stück beste Kunst.

„URT“ von Andreas Staudinger / Aktionstheater Ensemble (Vorarlberg/Wien)
„URT“ ist ein absurd komisches, musikalisch – theatrales Bühnenereignis über Sprachgrenzen, Ortstafeln verrücken und andere Stammesrituale, ein Versuch, Kärntens germanische Urgeschichte durch Archäologen einer slowenischen Mehrheitsgesellschaft ausgraben zu lassen und Deutsch als schwer entzifferbare Fremdsprache auf merkwürdigen „Ortstafeln“ zu entdecken.
Ein Stück bester Ort.

VANJA 1 nach Cechovs Onkel Wanja / toxic dreams (Wien)
Vanja 1 ist die erste von insgesamt drei Inszenierungen, die sich am Beispiel von Anton Cechovs Onkel Wanja mit dem Realismus auseinandersetzen und nach einer zeitgenössischen Theatersprache dafür suchen will, die mit unserer Realität heute und hier zu tun hat.
Ein Stück beste Realität.

Kassandra – laments af the balkans / dramagraz (Graz)
Die Interpretation des Klagelieds für 23 Verstorbene ist Kassandra. In der griechischen Mythologie ist sie Tochter des Priamos und der Hekabe. Da Kassandra die Liebe des Apollon nicht erwiderte, erhielt sie von ihm zwar die Gabe der Weissagung, aber mit dem Zusatz, damit nie Glauben zu finden. In Kassandra haben die sehr oft den Verstorbenen persönlich gewidmeten Klagelieder einen vorbeugenden Effekt, die sie vom Sturz ins Wasser bewahren und wie ein guter Wunsch auf ihrem Weg über das Wasser begleiten sollen.
Ein Stück beste Tragödie.

No Mans’s Land von Daniel Tanovic / daskunst (Wien)
Wir befinden uns mitten im bosnisch-serbischen Krieg an der Front. Im Schutze der Nacht macht sich die bosnische Frontverstärkung auf den Weg zum Schützengraben. Wegen dichtem Nebel müssen die Männer jedoch auf den Tagesanbruch warten. Später. Die Felder sind vermint und der Feind schläft nicht. Schutzlos sind die Bosnier dem Kugelhagel ausgesetzt.
Ein Stück bester Krieg.


Untergrund / Theater Tanto (Wien)
Soziologische und kulturwissenschaftliche Texte, sowie Haruki Murakamis Interview mit den Opfern und Tätern des Giftgasanschlags der Aum-Sekte auf die Tokioter U-Bahn 1995 bildeten den Ausgangspunkt der Produktion. Durch den verheerenden Anschlag starben 12 Menschen und es gab über 5.500 zum Teil Schwerverletzte. Nach dem Anschlag geht die Polizei schließlich massiv gegen die Aum-Sekte vor und verhaftet zahlreiche Mitglieder.
Ein Stück bester Untergrund.

Die Arland Mysteries / Theater im Bahnhof (Graz)
Im Zentrum steht die vorerst alltägliche Familiensituation einer Alleinerzieherin mit drei Kindern und vielen Jobs. Man sieht ihren Kampf ums Überleben. Die Kinder haben paranormale Fähigkeiten. In ihrem Umfeld kommt es immer wieder zu mysteriösen Vorfällen. Menschen verschwinden in der Mur oder sterben – eines nur nach außen hin – natürlichen Todes.
Ein Stück beste Stadt.

Spieltermine/Festivalplan (alle Vorstellungen in der neuebuehnevillach):

Nipple Jesus von Nick Hornby / Theater Kosmos (Bregenz)
27.4. 19.00 Uhr und 21.00 Uhr
28.4. 20.00 Uhr
„URT“ von Andreas Staudinger / Aktionstheater Ensemble (Vorarlberg/Wien)
02.5. 20.00 Uhr
04.5. 20.00 Uhr
VANJA 1 nach Cechovs Onkel Wanja / toxic dreams (Wien)
07.5. 20.00 Uhr
08.5. 20.00 Uhr
Kassandra – laments af the balkans / dramagraz (Graz)
10.5. 20.00 Uhr
11.5. 20.00 Uhr
No Mans’s Land von Daniel Tanovic / daskunst (Wien)
13.5. 20.00 Uhr
14.5. 20.00 Uhr
Untergrund / Theater Tanto (Wien)
15.5. 20.00 Uhr
16.5. 20.00 Uhr
Die Arland Mysteries / Theater im Bahnhof (Graz)
18.5. 20.00 Uhr
19.5. 20.00 Uhr

Service:
Spectrum Festivaleröffnung
27. 4. 2007 um 18 Uhr in der neuebuehnevillach.
Preisverleihung Spectrumaward
19. 05. 2007 ca. 22.00 Uhr.
Achtung: spectrumcard (Einheitspreis 70,-- Euro für 7 Vorstellungen)
Karten: 04242/27341 (www.neuebuehnevillach.at)

Hinweis: ‚FINNWORKS’
Die Künstler Gerhard Fillei und Joachim Krenn widmen sich mit ihrer „Besser als wir – Installation“, welche den ganzen Festivalzeitraum in und um die neuebuehnevillach zu sehen sein wird, spielerisch dem Thema „Besser sein“ und werfen damit einige Fragen auf.

Team:
Intendant Michael Weger
Festivalleitung: Katrin Ackerl Konstantin, Erik Jan Rippmann
und das Team der neuebuehnevillach


Rückfragehinweis/Interviewanfragen:
Waltraud Hintermann, Administrative Leitung
mobil: 0664/4644297
waltraud.hintermann@neuebuehnevillach.at

Stefan David Zefferer
Pressesprecher
mobil: 0676/84826780
stefan.zefferer@linea7.com






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