neuebuehnevillach
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29.05.2008
Gastspiel Phaidon von Plato
Villach, am 29. Mai 2008

 

„Uns war ganz merkwürdig zumute. Bedauern kam gar nicht auf - wie man doch denken sollte beim Tod eines Freundes - glücklich schien Sokrates nämlich...“ (Plato)

Phaidon von Plato
Nach der Übertragung von Friedrich Schleiermacher, 1811
Eine Koproduktion von EINMALIGES GASTSPIEL und W.U.T.

Schauspiel: Anselm Lipgens, Hagnot Elischka
Regie: Michael Aichhorn
Ausstattung: Gerti Rindler-Schantl, Karl Fehringer
Idee und Textgestaltung: Hagnot Elischka

Gastspieltermine: 3. und 8. Juni 2008
20.00 Uhr in der neuebuehnevillach


Der letzte Tag im Leben des Sokrates - Tod durch Gift

Plato beschreibt in seinem berühmten Text „Phaidon“ den letzten Tag im Leben von Sokrates. Der Prozess gegen Sokrates wegen Gotteslästerung endete mit: Tod durch Gift. Eigentlich war es eine Intrige, die Sokrates in diese auswegslose Situation brachte. Sokrates sitzt also in der Todeszelle, soll am Abend hingerichtet werden und philosophiert mit seinen Freunden. Es wird mit strenger Logik über die Berechtigung der Todesangst diskutiert. Und man denkt nach, über den Begriff „Seele“ und was von den Überlieferungen zu halten sei, die über das Sein nach dem Tod berichten.

„Der PHAIDON gehört zu den wenigen “Dokumenten der Menschheit”.
(Luciano De Crescenzo)

Hagnot Elischka und Anselm Lipgens, als zwei Menschen unserer Zeit, ergründen an diesem Theaterabend die letzten Gedanken und Reden von Sokrates und seinen Freunden. Gemeinsam entwickeln sie alle Figuren, welche in den letzten Stunden bei Sokrates waren. Sie spielen Sokrates, seine Freunde, seine Frau, einen Sklaven und den Menschen, der Sokrates den Giftbecher reicht und darüber weint.


Hagnot Elischka
Geboren und aufgewachsen in Wien, ebenda HTL- Maschinenbau, Sänger in der rumänisch-orthodoxen Kirche, Schauspielausbildung. Schauspielengagements am Volkstheater Wien, Gastspiele Akademietheater Wien; Deutsche und Schweizerische Stadttheater; Theater am Neumarkt Zürich; Mitarbeit in der Dramaturgie der Schaubühne Berlin für Peter Stein. Pilotprojekt “Standardisierter Patient” an der Psychiatrischen Klinik im AKH Wien. Freie Theaterarbeiten in der Schweiz und in Wien. Inszenierungen und dramaturgische Arbeiten am Neumarkttheater Zürich (für Thomas Brasch) und für Theaterproduktionen in der Schweiz, in Deutschland und in Wien (vornehmlich dietheater). Förderungspreis zur Kainzmedaille der Stadt Wien.

Anselm Lipgens
Geboren in Frankfurt am Main, lebt seit 1988 in Wien. Schauspieler und Regisseur, Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Leiter des Wiener UnterhaltungsTheaters (WUT). Schauspielengagements u.a. an Schauspielhaus Bochum, Burgtheater Wien, TAT Frankfurt, Schauspielfrankfurt, Theater an der Wien, Volksoper Wien, zuletzt in der Drachengasse in Die Todesangst der Zwiebeln von Joshua Sobol.
Regie aktuell: neuebuehnevillach Sommerfestspiele Krastal „Ein Sommernachtstraum“ - Eine Komödie mit Musik. Von William Shakespeare (Übertragung und Bearbeitung: Anselm Lipgens)



Karten: 04242/27341 (www.neuebuehnevillach.at)


Rückfragehinweis/Interviewanfragen:
Waltraud Hintermann, Administrative Leitung
mobil: 0664/4644297
waltraud.hintermann@neuebuehnevillach.at






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