neuebuehnevillach
neuebuehnevillach




 
18.01.2007
UA Massenhalter abserviert!
Eine makaber zeitkritische Zukunftssatire Regie: Michael Weger

 

Presseinformation

In den Töpfen dampft es schon ...

UA Massenhalter abserviert!
Eine makaber zeitkritische Zukunftssatire
Regie: Michael Weger


Es spielen:
Nina Blum, Franz Robert Ceeh, Klaus Fischer und Arturas Valudskis


Premiere: 26. Jänner 2007
neuebuehnevillach


„Wir organisieren tagein, tagaus die Versorgung und die Sicherheit und unzählige Schlachtungen wertloser Fleischberge und niemand wird uns daran hindern.“

Andrej, der Schriftsteller, vermag nicht mehr zu atmen. In einer Klinik für sonderbare Fälle wird er von ‚Primar’ behandelt und schreibt an seinem fiktiven Roman ‚Massenhalter abserviert!’, in dem Menschen zu Futter für Drittländer verarbeitet werden. Doch die Fiktion wird von der Realität eingeholt. Die Massenhalter tauchen auf, drängen aus den Träumen in die Realität der Klinik. Die Massenhalter beginnen die Hetzjagd auf den Schriftsteller und schrecken auch vor Mord nicht zurück. Wäre da nicht Schwester Lisa, die Andrej in Liebe zugewandt ist.

„Unsere Träume sind zum Leben erwacht. Sie sind Atem, Wunder ... sie gehören Dir und mir.“ (Schwester Lisa)

„Massenhalter abserviert ist der Versuch einer Metapher auf längst etablierte, globalisierte Machtstrukturen, die zum Zwecke ihrer Erhaltung den Menschen skrupellos immer wieder als ‚Massenware’, als ‚Futter’, als ‚wertloses Produkt’ missbrauchen.“ (Stefan David Zefferer)

„Stefan David Zefferer ist nicht nur ein Freund und tatkräftiger Mitstreiter in der neuebuehnevillach, sondern als Autor eine große literarische Hoffnung“ (Michael Weger, Regie)

„Alptraumartiges Gemälde. Das spannende ist, dass man nicht weiß, ob es sich um Traum oder Realität handelt. Der für mich wichtigste Satz des Stücks ist: Du musst dir das Leben zutrauen.“ (Nina Blum)

„Die Gegenwart findet alptraumartig statt!“ (Franz Robert Ceeh)

„Von Robert Musil stammt der Satz: ‚Wenn es einen Wirklichkeitssinn gibt, muss es auch einen Möglichkeitssinn geben.’ Arbeiten wir daran, dass dieser schöne Spruch ein Traum bleibt.“ (Klaus Fischer)

„Das Schlimme ist, dass auch heute noch in vielen Systemen und politischen Strukturen Folterungen, Menschenentwürdigung und Mord als Selbstverständlichkeit betrieben wird. Haben Sie schon einmal zugesehen, wie ein Pferd beim Schlachten weint?“ (Arturas Valudskis)

Nina Blum / Schauspiel
Engagements u.a. am Stadttheater Klagenfurt, Raimundtheater Wien, Festspiele Reichenau, dietheater Künstlerhaus, Next Liberty Graz, Burgtheater Wien, Festspiele Rosenburg. Diverse Film- und Fernseharbeit u.a. mit Xaver Schwarzenberg,
R. Schwabenitzky. Intendantin Märchensommer NÖ.

Franz Robert Ceeh / Schauspiel
Ausbildung an der Hochschule für angewandte Kunst in Graz. Engagements u.a. am Stadttheater Klagenfurt, Theater am Kornmarkt Bregenz, Landestheater Linz, Theatergruppe 80, Theater m.b.H., Festspiele Reichenau, Wiener Festwochen.

Klaus Fischer / Schauspiel
Mitglied von George Taboris Bremer Theaterlabor. Förderungspreis zur Kainz-Medaille als Schauspieler sowie Kainz-Medaille für Regie. Engagements u.a. in der neuebuehnevillach, an den Münchner Kammerspielen, Städtischen Bühnen Heidelberg, Theater Bremen sowie Schauspielhaus Hamburg.

Arturas Valudskis / Schauspiel
Studierte an der Kunstakademie Vilnius Regie und Schauspiel. 1994 gründete er in Salzburg das Theater Panoptikum, mit dem er bislang viele außergewöhnliche Theaterprojekte realisierte. Er lebt als freier Regisseur, Schauspieler, Kostüm-, Masken- und Bühnenbildner in Salzburg.

Stefan David Zefferer / Autor
Geboren 1963 in Flachau/Pongau. Lebt seit 25 Jahren in Klagenfurt/Kärnten.
Vater von Patricia, Clemens und David; Autor; Buchhändler; Projektleiter im Bereich Web- und Printdesign und zuständig für Kommunikation bei Linea7.com

Hinweis:
Die SchaupielerInnen und der Autor stehen Ihnen gerne für Gespräche/Interviews zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie Termine direkt mit Waltraud Hintermann, nbv
(mobil: 0664/4644297)

Ausstellung: ‚Corpus Interruptus’ von Patrick Connor Klopf
In intuitiver Auseinandersetzung mit beklemmender Angst und atemlosem Schmerz entstehen abstrahierte Detailaufnahmen grobstofflicher Menschenteile.
Vernissage: 26. Jänner, 19.00 Uhr in der neuebuehnevillach

“Zwischen Himmel und Erde“ Das Soloprogramm von Arturas Valudskis
Lieder-Vagabund mit Engel: Elf Lieder, Songs, Chansons, teils Adaptionen litauischer Volksmusik, teils eigene Kompositionen und Dichtungen fügen sich in eine Revue, die aus einem Genuss ist und die Intensität eines gediegenen Kammer-Theaters ausstrahlt. Originell, authentisch, phantasievoll ... (neue musikzeitung)
6. Februar 2007, 20 Uhr neuebuehnevillach

Team:
Regie und Raum: Michael Weger
Schauspiel: Nina Blum, Franz Robert Ceeh, Klaus Fischer, Arturas Valudskis
Musikkomposition: Andreas Thaler
Kostüme: Michaela Wuggenig
Ton und Licht: Zdenko Pintaric, Manfred Kratochwill
Bühnenbau: Willi Mosser
Regieassistenz: Astrid Garnitschnig

Service
UA Massenhalter abserviert!
Regie: Michael Weger
Premiere am 26. Jänner 2007 um 20 Uhr in der neuebuehnevillach.
Weitere Termine: 27. und 31. 1; 1. – 3. und 7. – 10. Februar;
11. Februar Sonntagsmatinée 11.00 Uhr mit SchauspielerInnengespräch;
14. – 17. Februar 2007.
Karten: 04242/27341 (www.neuebuehnevillach.at)

Rückfragehinweis/Interviewanfragen:
Waltraud Hintermann, Administrative Leitung
mobil: 0664/4644297
waltraud.hintermann@neuebuehnevillach.at






druckenDruckansicht der Seite