Eine andere Show - die ultimative Show
Nachdem die Besucherzahlen und Einschaltquoten der Unterhaltungsindustrie drastisch gesunken sind, wird ein vollkommen neues, alle bisherige Grenzen von Moral und Vernunft überschreitendes Format präsentiert. Eine andere Show - die ultimative Show. Dabei wird die Perversion moderner Fernsehunterhaltung offenbart. Reizüberflutung trifft Ästhetik, Material aus Film- und Fernsehgeschichte werden eingebunden. Rasend schnelle Schnitte.
Amok
Amok stand am Anfang als Phänomen, das in der Gesellschaft immer wieder herangezogen wird, wenn es darum geht auf die zunehmende Verrohung "der Jugend" hinzuweisen. Das Theaterstück "A.M.O.K." hat aber letztlich nur entfernt etwas mit amoklaufenden Jugendlichen zu tun. In diesem Theaterprojekt wird der Begriff weiter gefasst: als Zustand des Kontrollverlustes, mit dem man sich vielleicht konfrontiert sieht, in einem Umfeld von zunehmender Komplexität, von andauernden Einflüssen, von Einflüsterungen durch Werbebotschaften und Massenmedien. Darüber hinaus behandelt A.M.O.K. die großen existenziellen, philosophischen Fragen, nach dem, was Bedeutung hat und was letztendlich wirklich von Dauer sein kann.
Progress
So haben SchülerInnen der HTL Villach nicht nur verschiedene Bühnenbilder entworfen, sondern letztlich sogar einen Entwurf gebaut, der nun als Bühne für das Theaterstück dienen wird. Für die verschiedenen Filmsequenzen standen die SchülerInnen vor der Kamera und auch inhaltlich haben sie wesentlich zur Realisierung des Stücks beigetragen.
Der Modezweig der CHS Villach wiederum entwickelte Kostümentwürfe, die dann im, dem konkreten Theaterstück vorausgehenden Ausstellungsteil gezeigt werden.
Und in der Neuen Mittelschule Auen waren insgesamt über 60 SchülerInnen damit beschäftigt, sich dem Thema "Kontrollverlust" zu nähern. Die Ergebnisse werden in den dafür geschaffenen Texten der SchülerInnen nachzulesen sein.
A.M.O.K. ist ein Theaterprojekt "in progress" der neuebuehnevillach in Kooperation mit den Villacher Schulen HTL, CHS und der HS1 Auen. Im Rahmen von "Macht I schule I theater" - einer österreichweiten Theaterinitiative vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemeinsam mit KulturKontakt Austria und Dschungel Wien.
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