Spectrum11

Best-Off-Theater-Festival

mit Theaterpreis

Das Theaterfestival Spectrum, das vom 11. Mai bis 8. Juni stattfinden wird, steht 2011 unter dem Motto:
RäumeN!

Das Festival auf einen Blick:
RÄUBERN
Diese Eigenproduktion der neuebuehnevillach, frei nach Schillers „Die Räuber”, eröffnet das diesjährige Off-Theaterfestival Spectrum.
Ein besonderes Theatererlebnis, bei dem an verschiedenen Orten der Villacher Lederergasse gespielt wird.

gast.Räume
Insgesamt 10 Gruppen wurden eingeladen um ein breites und spannendes
Spektrum an Off-Theater zu präsentieren. Von Tanz und Performance bis Forumtheater und „klassischem” Schauspiel reicht die interessante Mischung.

schau.Räume
Auf dieser Entdeckungsreise erwandert man sich in kleinen Gruppen
die Villacher Lederergasse und dort versteckte und vergessene Orte,
die auf verschiedene Weisen bespielt werden.

SPECTRUM Theaterpreis
Das Publikum vergibt den Spectrum-Theaterpreis!
Wer die “besten” Stimmen hat, bekommt den mit € 2.000,- dotierten Spectrum-Theaterpreis. Die Preisverleihung findet am 31.Mai, nach der letzten Vorstellung gegen 22 Uhr in der neuebuehnevillach statt.

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Von gast.Räumen, schau.Räumen und RÄUBERN
Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann, die künstlerischen Leiter des
20. Theaterfestival Spectrum, laden diesmal ein zu ‚räumen‘. Ein Theaterfestival, das sich mit verschiedensten künstlerischen Zugängen und Mitteln des Theaters den Themen Migration, Fremdenhass, Rassismus und Abschiebung widmet.

„Räume reflektieren nach Foucault gesellschaftliche Verhältnisse, indem sie diese
repräsentieren, negieren/bestreiten und umkehren/wenden. Heterotopien sind andere Orte. Eine Heterotopie ist vollkommen, wenn Menschen mit ihrer herkömmlichen Zeit brechen. Mit dem Theaterfestival Spectrum und den Formaten RäuberN, gast.Räume und schau!Räume begeben wir uns in der Lederergasse Villach für vier Wochen in eine solche Heterotopie und freuen uns sehr, Ihnen beim diesjährigen Theaterfestival,
eine vielseitige Möglichkeit der Partizipation anbieten zu können“  (Katrin Ackerl Konstantin)

„Angefangen hat das alles mit dieser Frage nach Bewegung und wir wollten uns hinaus bewegen und Sie natürlich mit - innerlich und äußerlich. Und da bewegte uns vor allem das Thema: wer darf hier wen bewegen und vor allem wohin und -raus, woher diese Freiheit sich und andren zu nehmen und so vieles mehr.“ (Erik Jan Rippmann)

 

gast.Räume
Auch dieses Jahr wird das Festival ein best of(f)-Format in Bezug auf die Gastspiele sein, wobei diesmal die Grenzen der Österreichauswahl geöffnet wurden und auch internationale Gruppen zu sehen sein werden, die sich inhaltlich dem Thema –best out of(f) gestellt haben. Hierfür wurden folgende Gruppen eingeladen, die wie die letzten Male als Publikumspreis den Spectrum Award erhalten werden.
Achtung! Die gast.Räume finden in der neuebuehnevillach statt.

cieLaroque Helene Weinzierl
Das habibi Problem//Tanz
„Geht ans Fenster, legt beide Hände auf das Fensterbrett und späht angestrengt durch die Scheibe nach draußen. Doch vor dem Fenster ist keine Landschaft, nur ein farbloser Raum, ein rein abstraktes Konzept. Zeit verstreicht. Versucht zu gehen, aber kommt nicht vorwärts. Die Muskeln erinnern sich nicht mehr daran, wie man richtig geht. Wieder vergeht einige Zeit. Denkt, niemand weiß, dass ich hier bin. Soviel ist klar. Niemand weiß, dass ich hier bin. Wir wissen es. Aber wir haben nicht die Macht einzugreifen.”( nach Haruki Murakami, Afterdark.) Der Arena-Jurypreis des Festivals „ARENA…. der jungen Künste” 2009 in Erlangen ging an die Salzburger Choreografin Helene Weinzierl und ihre Kompanie cieLaroque.
Die fünfköpfige Fachjury bezeichnete cieLaroques Performance «habibi problem» als «die gelungenste, rundeste und bewegendste Produktion des Festivals».
Konzept, Regie, Choreografie: Helene Weinzierl in Zusammenarbeit mit den Tänzern: Erich Rudolf, Juraj Korec
http://www.cieLaroque.at
Foto © cieLaroque
Termin: 18.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

salonTheater
Manhatten Blues//Schauspiel
Central Park, New York. Eine Immigrantin zwischen verklärtem Lebensmut und abgeklärter Melancholie auf der Suche nach Heimat und in ihrer Auseinandersetzung mit Abschied und Neuanfang. In der Begegnung mit einem ihr unbekannten Parkbesucher und einem Musiker werden Fragen zu Fremdsein,
Integration und Dasein philosophisch und humorvoll thematisiert: drei Menschen, drei Existenzen im Heute, Gestern und Morgen, drei Welten. Der Unbekannte
schweigt. Sie redet. Der anfangs unscheinbare Musikant wird zur Schlüsselfigur in der Frage des Lebens, zu einem Lehrer - ohne dabei die Fragen zu beantworten.
Ein Kammerspiel unter freiem Himmel über flüchtige Begegnungen, die Einsamkeit des Menschen, die Liebe zum Leben und die Gewissheit, dass wir am Ende doch loslassen müssen.
Regie: Sandra Schüddekopf / Es spielen: Stephanie Schmiderer, Hubert Wolf, Serafin de Ocampo
http://www.salontheater.at
Foto © Sandra Schüddekopf
Termin: 19.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

InterACT
Human Right to Work//Forumtheater
Wer als MigrantIn Arbeit sucht, kann etwas erleben: Bürokratische Hürden und Missverständnisse, Vorurteile, aber auch Unterstützung, (Nicht)Anerkennung
von Ausbildungen, Sprachprobleme. InterACT, die Werkstatt für Theater und Soziokultur, hat unter aktiver Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund
und ExpertInnen das soziokulturelle Theaterprojekt „The Human Right to Work“ – Arbeit als Menschenrecht entwickelt. Thematisiert werden Barrieren bei der
Arbeitssuche, mit welchen MigrantInnen aus unterschiedlichsten Ländern in Österreich konfrontiert sind. Bei den interaktiven Aufführungen im Sinne des Forumtheaters von Augusto Boal kann sich das Publikum am Geschehen auf der Bühne aktiv beteiligen. Es werden Lösungsideen für die gezeigten Problemsituationen erprobt und reflektiert, Perspektiven eröffnet und ein Austausch von Erfahrungen und Ideen initiiert.
Wir bringen das Thema auf die Bühne und zu Ihnen. Und wir stellen die wichtigste Frage: Was können Einheimische und MigrantInnen, Behörden und PolitikerInnen
tun, damit Hürden bei der Arbeits(suche) überwunden werden können? DABEISEIN, MITSPIELEN, MITREDEN!
Spielleitung und Regie: Romana Sustar und Martin Vieregg / Es spielen: Munkhzul Ankhlan, Mesfin Aylele, Mihaela Barbu, Franz Hofer,
Ximena Nazabal, Mario Rosic und Veada Stoff
http://www.interact-online.org
Termin: 21.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

Hyan Jin Lim and Alfredo Zinola
Suschi//Tanz
„Suschi“ is a performance structured in six games played between comedy and tragedy.
„It´s a work about manipulation. I want to tell you how to dance, you want to tell me. I move you, you move me. I have an Italian music I want you to
listen, you have a Korean music you want me to listen. Exposing our needs, our wants, we express each other and we meet a part of us more human.
We look for something fragile, where we cannot be sure.”
Termin: 22.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

MATTATOIOSCENICO
C.I.E./C.A.R.A 70% of water//Tanz
Security creates fear. Fear creates an identity crisis. Identity crisis creates indifference. Indifference creates a wall. Behind the wall, migrants, immigrants, victims, delinquents, humans. the other size of the wall, citizens, populations, victims, delinquents, humans. We have to loose our identity to begin to trust others. Be something else beside ourselves. First we need to clean us from a culture established on the written laws. that since childhood has always suffered the reproaches of his teachers and generated a sense of revenge against life. I speak about politicians, priests, armed men in service on the Polish state, those who use the power as a weapon of defense against those who at a glance reveal their weaknesses. To stand in front of another human being we do not be afraid of his reaction, of his fear, of his anger, of his grief and say what we think, even if our words can cause even more pain. Only then you can begin to break down the hard layer of indifference that divides us by those who grew up far from our Western, white, clean culture. Breaking down the wall.
performers: Rodolfo De Gasperi, Manuela Deugeni, Alessandro Romano
Termin: 22.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

GRIPS Theater
SOS for Human Rights //Jugendtheater
Als Nachfolgeprojekt des GRIPS-Stücks Hier Geblieben! behandelt SOS for Human Rights (für Menschen ab 12 Jahren) aktuelle Themen: Rassismus in der Gesellschaft, Menschen auf der Flucht und Umsetzung der Kinder- und Menschenrechte und ist Teil der gleichnamigen Kampagne von: Jugendliche ohne Grenzen, GRIPS Theater Berlin, PRO ASYL, Borderline Europe, Flüchtlingsrat Berlin, Flüchtlingsrat Brandenburg, GEW und Berliner Beratungsstelle für junge Flüchtlinge BBZ - WeGe ins Leben e.V.
Handlung: Jamila, Naisha und Kerim sind drei Jugendliche auf der Reise: Jamila wurde aus Deutschland nach Ghana abgeschoben, die Ghanaerin Naisha möchte studieren und Arbeit finden, Kerim ist auf der Flucht vor dem Krieg in Afghanistan. Ihre Fluchtgründe sind so unterschiedlich wie sie selbst, ihr Ziel aber dasselbe: Europa. Doch das macht die Grenzen dicht. Ein Jugendstück für Menschen ab 12 Jahren über Menschenrechte, Rassismus in der Gesellschaft und der Suche nach einem selbstbestimmten Leben.Die Uraufführung fand am 24.11.2010 im GRIPS Theater in Berlin statt.
Es spielen: Dalila Abdallah, Adil El Bouamraoui und Veronica Naujoks
http://www.grips-theater.de/
Foto © Jürgen Scheer
Termin: 23.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

Alenka Hain
Jack ali 几个杯咖啡 (Schälchen Kaffee)//Schauspiel Slo/A
In diesem vorwiegend in slowenisch gesprochenen, performativen Theaterstück beleuchten die jungen SchauspielerInnen die Rücksichtslosigkeit von
internationalen Kooperationen und der Wirtschaftspolitik. Internationale Handels- und Finanzinstitutionen haben meist größere Vollmachten als demokratisch
gewählte Regierungen. Die Entscheidungen der Koorperationen entsprechen nicht den Wählern und die Gesetzgebung wird dementsprechend angepasst.
Standards und Regeln gelten nicht mehr und mit dem Wettbewerb sterben noch die letzten »alten« Produktionsfirmen, mit ihrer sozialen Ordnung. Denn
Koorperationen funktionieren nur durch bedingungsloser Mitarbeit, Anpassung und Hörigkeit. Verkauft wird alles: Arbeiter, Nahrung, Informationen, Wasser,
Staaten, saubere Luft, Naturdenkmäler... Kommt auch die Sprache an die Reihe? ...Oder haben wir sie schon verkauft?
In der Vorstellung Džek ali skodelice kave wird die Sprache zum Zahlungsmittel und zeigt in absurder Weise, wie schrecklich leicht es ist, vereinnahmt und
versklavt zu werden. Werden wir noch unseren Namen verkaufen?
Text und Regie: Alenka Hain / Es spielen: Dejan Borotschnik, Valentina Inzko-Fink, Miro Müller, Alena Wieser, Nadja Wieser
Foto © Marko Weiss
Termin: 25.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

Karin Schäfer Figuren Theater
Zheng He – als die Drachenschiffe kamen//Figurentheater
Das Karin Schäfer Figuren Theater erzählt die Geschichte von Zheng He, dem großen chinesischen Entdecker, als Geschichte derjenigen Menschen, die ihm
begegnet sind. In jedem der Länder, die er bereist hat, hat er eine Erzählung oder Anekdote hinterlassen, die von je einer Figur verkörpert wird – ein indonesischer Schattenspieler, ein Gelehrter aus Arabien, ein afrikanischer Fischer und eine Händlerin aus Siam. Sie alle begleiten uns mit wenigen Worten aber vielfältigen visuellen Eindrücken durch diese fantastischen Abenteuer – in einer vollkommen neuartigen Form der Kombination von Figurentheater, Trickfilm und Musik.
Regie, Figuren, Dramaturgie, Darstellerin: Karin Schäfer
http://www.figurentheater.at
Termin: 27.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

dasKunst: Wie Branka sich nach oben putzte//Interkulturelles Theater
Magistra Moser lebt in ihrer Parallelgesellschaft im 7. Bezirk. Sie hasst Staub und Unordnung, die sie und ihren geliebten Esstisch physisch bedrohen. Aber sie
mag „Ausländer”. Da macht sie einen großen Fehler. Sie stellt die Putzfrau Branka an, worauf ihr Leben eine dramatische Wende nimmt. Branka ist ganz anders ...
anders als Magistra Moser sie haben will. Magistra Moser will mit ihr auf den Balkan fahren, doch Branka will nur ...
Wird der böse Captain Clean, der immer häufiger aus TV-Werbung und Putzmittelflasche in Magistra Mosers Wahnfantasien dringt, wieder für Ordnung in ihrem Leben sorgen? Ein Spiel der Identitäten und eine bitterböse Parabel auf die sogenannten Ausländer- und Genderdiskurse von Richard Schuberth. Inszeniert von Aslı Kişlal. Eine daskunst-Produktion.
Regie: Aslı Kışlal / Text: Richard Schuberth Es spielen: Susanne Rietz, Eri Bakali, Bernhard Mrak, Oktay Güneş, Richard Schuberth, Marko Palavra, Jelena Poprzan
http://www.daskunst.at
Foto © Derya Schuberth, Eva Schuster
Termin: 29.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr

Theater fragile
Wir treffen uns im Paradies//Maskentheater
TheatreFragile schafft ein visuelles Gedicht über die Migration.
Eine große Holzkiste gleitet durch die Straßen. Sie streift durch die Menge, sucht nach einem Ort zum Landen.
Auf der Suche nach einer neuen Heimat schlüpfen sprachlose Gestallten aus dieser schwarzen Kiste. Sie erzählen von ihrer Reise, ihren Ängsten und ihrer
Ankunft.
Fünf weitere Kuben fahren hinein. Sie enthalten die Geschichten der Zugezogenen. Sie öffnen sich, bereit zu erzählen und eigene Beträge
aufzunehmen. Die Figuren laden alle Zuschauer ein, in der sich öffnenden Installation eine warme Suppe mit ihnen zu teilen. Dabei kommen die Zuschauer
möglicherweise mit bestimmten Vorurteilen und Ängsten in Berührung. Alle bekommen aber die Chance zusammenzukommen, über interviewte Migranten zu
erfahren und sich untereinander auszutauschen.
Idee, Spiel, Masken: Luzie Ackers, Marianne Cornil
http://www.theater-fragile.com
Foto © Clemens Nestroy La Strada 2008
Termin: 31.Mai, neuebuehnevillach 20 Uhr


schau.Räume
Die BesucherInnen der Schauräume bewegen sich, geführt von Guides, in kleinen Gruppen in Kompensationsräumen, Illussionsräumen und Leerräumen der Lederergasse und begegnen Biographien und Installationen, die um die Begriffe Migration und Mobilität kreisen. Über die Sensibilisierung hinaus kommen soziale und kulturelle Handlungen als Ergebnis des performativen Prozesses in den schau.RäumeN in den Blick.

Gemeinsam aus Dialogen und Begegnungen mit Menschen, welche aus der näheren Umgebung stammen, wird das Format entwickelt. Dabei werden Laien und Profis integriert, genauso wie WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen.
Das schau.Räume Team hat sich in der Vorarbeit intensiv mit Biografien, Erinnerungen, Erfahrungen und Hoffnungen auseinandergesetzt und lädt jetzt die ZuschauerInnen zur Teilhabe/Partizipation ein. Die Theater-Wege werden an den fünf Abenden unterschiedlichen AkteurInnen Raum bieten und zeigen die Reichhaltigkeit der lokalen Szenerie.

Konzept: Katrin Ackerl Konstantin und Rosalia Krautzer
Realisierung: Rosalia Krautzer

Jeweils ab 18 Uhr. Treffpunkt Spectrum Meeting Point (Lederergasse 12)
Führungen alle 30 Minuten. Maximale BesucherInnenzahl pro Führung: 10 Personen. Wegdauer: ca. 2 1/2 Stunden. Preis: € 10,-



bild.Räume
_Andrea Amenitsch, Regisseurin des Films „ausquatiert“ (Ö, 2008), der die Abschiebung
Tschetschenischer Familien aus Villach zum Thema hat, legt mit SPACE REWIND Tonspuren zur Wahrnehmung der Ereignisse.
_Haris Bilajbegovic, setzt mit seinem preisgekrönten Film Most (Ö/Bosnien, 2006), ein Denkmal für seinen Onkel, der im Bosnienkrieg verschwunden ist.
_Ajda Sticker zeigt ihre Dokumentation (Ö/Sp, 2010) „All-inclusive, ohne-Geld-zurück-Garantie“. Sie thematisiert die Ambivalenz zwischen Massentourismus und dem Phänomen der Migration.
_ Biografien aus dem schau.Räume Arbeitsprozess werden vom Team Burian/Mittersteiner bei einer Zugfahrt von Villach nach Klagenfurt sichtbar gemacht.

sprich.Räume
_Das freie Radio Agora lädt zum Gespräch und macht die Straße für schau.Räume zu sende.RäumeN & hör.RäumeN.
_Zivilgesellschaftliche Gruppen (PIVA, Plattform Migration-Villach, amnesty international, Willkommen Nachbar, VOBIS), Kulturvereine, sowie Hausbesitzer die Veränderung in der Lederergasse wollen, kommen zu Wort.

nein.Räume
_Die Mobilität der Menschen birgt Konfliktpotential in sich. Wohnungskonflikte erleben auch Bewohner der Lederergasse. Diese werden in den Dialog mit einem Wohnviertelmediator gebracht.

play.Räume
_GLOBO (Spiel u. Buch, UNI Innsbruck / Stefan Neuner / Andreas Exenberger.
Unser kleines Dorf. Eine Welt mit 100 Menschen. In dieser Weise zusammengeschrumpft, werden globale Probleme fassbarer. In Villach werden dazu  unerwartet verlaufende "Experten"-Interviews durchgeführt.

rent.Räume
_Gespräche führen mit Menschen: Migrant/in, Polizist/in, Beamt/in, Techniker/in, Araber/in, Afrikaner/in etc. stehen als Guides für das schau.Räume Programm und dann für ein persönliches Gespräch für 10 bis 20 Minuten zur Verfügung.

learn.Räume
_Vobis gibt ein exemplarisches Beispiel für den gleichzeitig erfolgreichen und nicht mehr erlaubten Versuch interkultureller Dialoge.

move.Räume
_Wie sehen die Protokolle der Bewegung von BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und deren Kontakten bzw. Verbindungen aus. Bildhaft werden die verschiedenen Ebenen der Bezüge zu dieser Welt, mit den Menschen und deren Herkunft, Kontakten und Lebensstil aufgezeigt.

neu.Räume
_In einer fiktiven Wohnung treffen sich Menschen die derzeit in Villach leben und deren
Fähigkeiten ungenutzt sind, weil sie hier nicht arbeiten dürfen. Dieser Reichtum wird musikalisch durch Felicity Lee erfahrbar.

on.Räume
_Online Redaktion DAS BIBER. Ivana Martinovic erzählt vom Aufbau der preisgekrönten
interaktiven Community-Website. Die jetzt in Wien lebende Online-Chefica kennt die Lederergasse von früher Jugend an und bloggt für schau.Räume vor Ort.
_Memories zur österreichischen Migrationsgeschichten in mehreren Stationen. Christiane Hintermann ist Migrationsforscherin am Ludwig Boltzmann Institut und widmet sich der Österreichischen Geschichte als einer Geschichte der Migration.

da.Räume
_Die Modedesignerin Christina Berger öffnet ihre Wohnung für das Publikum, welches interaktiv in deren Alltagsgeschichte einbezogen wird. Die Geschichten der Menschen spiegeln sich in deren Arbeit wieder. Begegnungen mit veränderten Orten fördern oder fordern Menschen heraus.
_Die Schülerin Jasna Cehic lebt seit zwei Jahren in Villach und hat Geschichten über das Leben in Bosnien und das Leben in der neuen Heimat geschrieben.
_Die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen treffen auf Leserbriefe und Gedanken der Bevölkerung. Amnesty International hat eine Spurensuche bei Leserbriefen vorgenommen. Yulia Ismaylova setzt sich mit den Briefen aus der Biografiearbeit der schau.Räume und den Zeitungsfunden auseinander.
_In Zwischenräumen werden Illussionsräume und deren Auswirkungen auf einzelne Menschen reflektiert.

Infineon Technologies Austria beteiligt sich als Kooperationspartner an schau.RÄUME Spectrum und integriert in dieses Projekt sein Innovationskonzept. Die Räume werden von Infineon-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeitern im Zuge der kommenden Innovation Days aktiv genutzt. Durch die Teilnahme von Infineon Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern werden Perspektiven der Mobilität und Migration von internationalen Unternehmen sichtbar, aber auch der Blickwinkel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch den Austausch und das Erleben neuer Situationen erweitert. schau.RÄUME vermittelt Infineon Teams eine neue Sichtweise des Arbeitens und Kommunizierens.



Spieltermine/Festivalplan:

10.Mai - Generalprobe RÄUBERN
Premiere und Eröffnung RÄUBERN
Off-Theaterfestival Spectrum: 11.Mai, 20 Uhr
12.Mai - RÄUBERN
13.Mai - RÄUBERN
14.Mai - RÄUBERN
15.Mai - RÄUBERN
16.Mai - RÄUBERN
17.Mai - RÄUBERN

gast.Räume
18.Mai - Habibi Problem
19.Mai - Manhattan Blues
21.Mai - Human Rights
22.Mai - suschi/C.I.E./C.A.R.A 70% of water
23.Mai - SOS for Human Rights
25.Mai - Schälchen Kaffee
27.Mai - Figurentheater
29.Mai - Wie Branka sich nach oben putzte
31.Mai - wir treffen uns im paradies

1.Juni - RÄUBERN
2.Juni - RÄUBERN
3.Juni - RÄUBERN
4.Juni - RÄUBERN
5.Juni - RÄUBERN
6.Juni - RÄUBERN
7.Juni - RÄUBERN
8.Juni – RÄUBERN
Vorstellungsbeginn jeweils 20 Uhr

schau.Räume
20., 24., 26., 28., 30. Mai 2011


SPIELORTE

RÄUBERN: Lederergasse, Villach
gast.Räume: neuebuehnevillach, Rathausplatz 1
schau.Räume: Lederergasse, Villach
Abendkasse = Spectrum Meeting Point
(Lederergasse 12)


Service:
Kartenpreise (voll/ermäßigt)
Sprechtheater € 20,–/ € 15,–
Premierenpreise € 24,–/ € 19,–
Jugendliche (12 -19 J.) € 10,–
Gruppenpreis ab 10 Personen € 15,-
Spectrum Card € 60,–/ € 45,– (4 Vorstellungen inkludiert)

Reservierung und Verkauf
Villacher Kartenbüro, Freihausgasse 3, 9500 Villach
Mo bis Fr von 9.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr; Sa von 9.00 bis 12.00 Uhr,
Telefon: 04242 / 27 3 41 oder
office@villacherkartenbuero.at
Elektronische Kartenreservierung unter
www.neuebuehnevillach.at

Abendkasse = Spectrum Meeting Point
(Lederergasse 12)


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neuebuehnevillach

Theatereingang: Rathausplatz 1
Büro: Hauptplatz 10, PF 214,
A-9500 Villach

Tel.: ++43-(0)4242-287164
Fax: ++43-(0)4242-287164-14
Mobil: ++43-(0)664-4644297

Email: office@neuebuehnevillach.at