24. Spectrum Theaterfestival

EintrittFREI

24. SPECTRUM Theaterfestival

Open Air – Drauterrassen – Schiffsanlegestelle Performance/Tanz/Theater/Film/Diskurs/Workshops

Künstlerische Leitung:

Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann

Time: 4. Juli  – 9. Juli 2016

Liebes Spectrumpublikum,

Liebes Festivalpublikum, Was ist eine „Scena?“ Eine „Skene“? Eigentlich ein Zelt ohne feste Wände. Ein Schattendach, ein Bau auf Stützen. Darin damals die kulturellen Handlungen, beschützt, behütet und gleichzeitig exponiert. Ein Fest für alle? Zu erstaunen, teilzunehmen – wie? Und heute: Celebrity culture? Befreite Szenen? Der Film hat das Kino verlassen, das Theater sein Dunkel. Also: Alles Szene oder was? Ja, aber: Kein Ereignis ohne umgebende Szenerie, sagt die neueste szenographische Forschung. Genau: Das ist auch dieses Jahr wieder so, denn wir sind wieder open air: It`s all yours Vol. 4 – Und unser Festival zeigt sich im neuen Gewand! Denn: Wir sind diesmal näher am Wasser gebaut. Wir mussten weichen ans andere Ufer! Auf eine neue Scena!  Die Themen? - Digitalisierung, Postkapitalismus, Migration, Heimat, Liebe, Identität bis hin zur politischen Elite und ihrem Wirkungskreis. Also alles, was auch im Alltag szenisch vertreten ist. Oder? Beim „Spectrum“ aber mit dem ganzen Spektrum an künstlerischen Ausdrucksmitteln, nebst Möglichkeit an Workshops teilzunehmen und sich darüber miteinander und mit den KünstlerInnen auszutauschen. Dies kann sogar schwimmend geschehen! (Mehr wird noch nicht verraten)

In diesem Sinne alles gleich doch ganz neu, freuen wir uns auf Euch bei einem Spectrum an den Drauterrassen bei freiem Eintritt!

It's SpectrumTime!

Die Künstlerische LeitungKatrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann

Die Künstlerische Leitung steht Ihnen gerne für Gespräche/Interviews zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie Termine direkt mit Waltraud Hintermann, nbv (mobil: 0664/4644297)

TERMINE/ Veranstaltungen Übersicht

MO 04.07.2016 

19.30 Uhr Eröffnung Spectrum Theaterfest // Drauterrassen            

21 Uhr „#fomo – fear of missing out“ // Drauterrassen

 

DI 05.07.2016    

21 Uhr „Doyclender: Almanci“ // Drauterrassen

MI 06.07.2016 

10 – 12 Uhr Aslı Kiş lal (daskunst) 

15  - 17 Uhr Mateja Bučar (Green table) 

17 – 19 Uhr Valentin Alfery (hungry sharks) 

19 – 21 Uhr Cristina Leitã o, Jasmina Krizaj

 

DO 07.07.2016 

21 Uhr „A very boring piece“ // Drauterrassen

FR 08.07.2016  21 Uhr „Time is love“ (Filmscreening) // Drauterrassen

 

SA 09.07.2016  21 Uhr „If you are happy“ // Drauterrassen

 

EintrittFREI!

 

Weitergehende Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie bitte auf www.festivalspectrum.com

INSTALLATION „Gehört dir/it´s all yours“ // Elisa Vladilo Die italienische Künstlerin Elisa Vladilo wird auch in diesem Jahr die Bühne mit ihren Installationen erweitern. Ihre farbenfrohen Objekte weisen auch an anderen Orten auf das Festival hin. www.elisavladilo.it

INTERVIEW Im Anschluss an die Performances mit den KünstlerInnen der abendlichen Produktion, ca. 22.30 Uhr, Spectrum-Lounge am Drauschiff

GET-TOGETHER-LOUNGE AM DRAUSCHIFF Ungezwungene Publikumsgespräche und Zusammentreffen mit den KünstlerInnen und KooperationspartnerInnen nach jeder Vorstellung

WORKSHOPS In diesem Jahr gibt es am 6.Juli einen gebündelten WorkshopTag an mehreren Locations. Machen Sie mit und erfahren Sie ganz persönlich etwas über die Methoden der Gruppen, in Verbindung mit der jeweiligen Performance. Für Semiprofis und Profis. Die Teilnahme ist kostenlos (begrenzte Plätze).

Workshops: Alf Knuffelbunt, das Kunst/divercityLAB, Cristina Leitao/Jasmina Krizaj, Mateja Bučar

Treffpunkt Festivalbühne an den Drauterrassen, Schiffsanlegestelle, oder bei Schlechtwetter im Kunstraum Villach (Hauptplatz 10) Anmeldung bitte unter: 04242 / 287 16

 

PERFORMANCE IM ÖFFENTLICHEN RAUM

GREEN TABLE – URBAN CHOREOGRAPHY TASSENTANZ UND KAFFEESUDLESEN

Ab Mittag in Café Bernold, Goldenes Lamm, Hofwirt, Rathausplatz, Parkcafe etc. im Zuge der Eröf fnung

In der Performancekunst ist der Tisch oft ein Element des Theaters, während der Stuhl eher ein Ding der Choreographie und des Tanzes ist.  Die Geschichte des Tanzes zeigt uns, dass Choreographie oft in Beziehung zum Stuhl steht, in Abwesenheit des Tisches. Stühle verweisen auf Körper, darauf, wie Körper sich zusammensetzen, auf Flexibilität und Biegsamkeit von Hüften, Wirbelsäule und Knien. Um die Körpergegebenheiten wahrzunehmen muss also der Tisch entfernt werden… Konzept und Choreographie: Mateja Bučar PerformerInnen und Mitwirkende: Nina Pertot Weis,

 

PROGRAMM:

MO 04. Juli, 21 Uhr

#FOMO – THE FEAR OF MISSING OUT

//  Hungry Sharks (A) GLOBALISIERTE INFORMATIONSFLUT

#fomo is an urban dance theatre piece about us dealing with virtual worlds.

#fomo“ erzählt über Herausforderungen der virtuellen Welten. Die Technologie wird schneller und besser. Die Informationsfl ut im Alltag erhöht sich kontinuierlich und die unendlichen Möglichkeiten weltweiter Vernetzung lassen sich jederzeit und überall auskosten. Zu unserem Vor- und Nachteil. Was treibt uns an, permanent unsere Smartphones zu checken? Wie viel Bestand hat ein virtuelles Profi l in der Realität? Führen wir ein Schattendasein? Diese Fragen bewegen die Charaktere in #fomo. Sie durchleben in den Szenen konstruktive und destruktive Aspekte von Virtualität im Internet und in sozialen Netzwerken. Die fünf Performer erschaffen ihre Bühnenwelt mithilfe der urbanen Tanzstile Breaking, Locking, Popping, House und HipHop-Freestyle.

Tänzer: Tarek Tillian, Farah Deen,  Moritz Steinwender, Patrick Gutensohn, Valentin Alfery Choreographie, Sounds: Valentin Alfery, Choreographie Assistenz: FraGue Moser-Kindler Licht: Joe Albrecht, Produktion, Kostüme: Dusana Baltic

Mehr Infos:  www.facebook.com/hungrysharks

 

DI 05. Juli, 21 Uhr

DOYÇLENDER: ALMANCI

// von daskunst / diverCITYLAB (A) MIGRATION UND SESAMKRINGEL

doyçlender: almanci tells stories about people who migrate, about fi nding a place and searching for a „homeland“ (Heimat)

Menschen, die in ein Land aufbrechen, das sie aus jährlichen Sommerurlauben und den Erinnerungen ihrer Eltern kennen. Geschichten vom Weggehen und Ankommen und der Suche nach Heimat. Geschichten von Wertigkeiten, Bewertungen und Grenzen. Das Stück  setzt sich auf der Basis von Recherchen in Österreich, Deutschland und der Türkei in monologischer und dialogischer Form, mit dem Thema  auseinander. Um diese Arbeit zu verwirklichen, erhielt der Autor ein Stipendium der Stadt München sowie von diverCITYLAB Wien.

PerformerInnen: Alev Irmak, Daniel Keberle, Tim Breyvogel Inszenierung: Aslı Kiş lal Musik: Uwe Felchle Video: Beste Erener Dramaturgie: Anna Schober, Technik: Markus Liszt Regieassistenz: Ö zge Dayan-Mair Produktionsassistenz (Tü rkei): Berk Kristal

Eine Produktion von daskunst und diverCITYLAB in Kooperation mit WERK X Mehr Infos: www.daskunst.at  /  www.divercitylab.at

 

DO 07. Juli, 21 Uhr

A VERY BORING PIECE

// Cristina Leitão / Jasmina Krizaj (SLO) KAPITALISMUS UND LANGEWEILE

The Very Boring Piece is an invisible construction of the ungraspable and uncharted existence. This piece is a nebula, a diffuse astronomic object to be experienced and not resolved.

„The Very Boring Piece“ ist die unsichtbare Konstruktion einer ungreifbaren und unerforschten Existenz. Sie zeigt die Leere und das Nichts in einem ständigen Prozess der Transformation. Aber was passiert in der Zwischenzeit, vor der totalen Transformation? Es ist ein nicht definierter mit Spannung gefüllter Zustand. Ein Raum, wo Nichts oder Alles geschaffen werden kann. Erwartung, Spannung und Zögern verbunden mit einem starken Wunsch ins Unbekannte zu transzendieren sind unvermeidliche Teile dieser Performance. Dieses Stück ist ein Nebel, ein diffuses astronomisches Objekt, das erfahren werden muss und nicht so leicht erklärbar ist. Bereits „A very delicious piece“ wurde beim Spectrum gezeigt. Man muss diese Performance sehen, um sie zu erfahren.

PerformerInnen: Simon Wehrli, Cristina Planas Leitão  & Jasmina Krizaj Dramaturgie: Nienke Scholts Musik: Symphonies of the Planets; Kitaro Kostüme: Simon Wehrli, CJ Set- und Lichtdesign: CJ

Mehr Infos: https://cristinaplanasleitao.com/pieces/boring/

 

FR 08. Juli 21 Uhr

TIME IS LOVE (FILMSCREENING)

// Kisito Assangni (FR) LIEBESBRUCHSTÜCKE

TIME is Love Screening is an annual international video art program on the theme of love in hard times.

„TIME IS LOVE“ ist eine internationales Videokunst-Programm über das Thema „Liebe in schwierigen Zeiten“.

Seit 2008 erforscht das Projekt künstlerische Ausdrucksformen, die aus der Gesellschaft und der neuen Verwendung von Medientechnologie entstehen. Das Projekt reiste in die großen Städte der Welt, wo es eine lebendige Mischung aus Medienprofi s, Forschern, Jugendlichen und Familien anzog. Die KünstlerInnen zeigen in ihren Videos eine Reihe von Schwierigkeiten und Leidenschaften, die durch menschliche Beziehungen erzeugt werden. Jeder der KünstlerInnen befragt und hinterfragt interdisziplinär das System der Beziehung zu anderen Menschen, welches langsam seine gewohnte Form verliert.

Der daraus entstandene Film behandelt Themen wie verhinderte Kommunikation, gestörte Gefühle, die Globalisierung, Gedächtnis und Spiritualität.

Kuratiert von Kisito Assangni Der Kurator ist an diesem Abend anwesend und wird Sie durch diesen Film begleiten

Mehr Infos: www.timeisloveshow.org

 

SA 09. Juli, 21 Uhr

ČE SI SRE / IF YOU ARE HAPPY

// BUNKER (SLO) POLITIK, VERDROSSEN UND HEITER

The performance “If You’re Happy” is a cultural and artistic anti-celebration. If celebration seeks to celebrate the illusion of a country, worth of dignity, anti-celebration examines what this dignity represents and what are its foundations.

Das Lied „If you are happy“ kennt jeder, diese wiederholenden Strophen, die man im Kindergarten oder der Volksschule mitgesungen hat – zufälligerweise auch in einer Zeit, in der die Idee des Liberalen auch im zusammenbrechenden Jugoslawien aufkam. So war der „Hurrah“-Schrei und gleichzeitige Versuch ein Glücksgefühl zu erzeugen, eine der ersten Indoktrinierungen der neuen, postsozialistischen Ideologie. Die Performance „If you´re happy" ist nun eine kulturelle und künstlerische Anti-Feier. Wenn Feierlichkeiten der Versuch eines Landes sind, seine Würde hochzuhalten, untersucht die Anti-Feier, was diese Würde darstellt und woher sie kommt. Wo Feierlichkeiten in unserem Land zensiert werden, macht die Anti-Feierlichkeit genau das Gegenteil: Hier spricht man über die Themen, die sonst Zensoren zu entfernen versuchen. Wo Feierlichkeiten einem durchgeplanten Protokoll folgen, fröhnt die Anti-Feierlichkeit dem Experimentellen und Rituellen. Wenn Du glücklich bist, ruf „Hurrah"!

Regie: Andrej Jus On Stage: Ana Duša, Špela Frlic, Nataša Živkovi, Polona Janeži Mehr Infos:  www.bunker.si


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