Urauff├╝hrung

"HOMO"

Ein Theaterprojekt von Katrin Ackerl Konstantin

28.4.2017 bis 20.5.2017

Ein Abend über Sexualität, kulturelle Zwänge und Rebellion

#anfängederoffenheit

Premiere: 28. April 2017 - Spielserie bis 20. Mai 2017

Homo dient als Abkürzung für Homosexualität, wird darüber hinaus aber auch als Schimpfwort benutzt und heißt eigentlich aber schlicht „Mensch“.
Wir begegnen an diesem Abend zwei Menschen und ihren Biographien. Sie erzählen von sich und ihren Begehren, von ihrer Suche nach Liebe und von ihrer Homosexualität. Denn beide sind durch ihre Sexualität konfrontiert mit Unsicherheiten, gesellschaftlichen Normen, Vorwürfen und Vorurteilen. Sie müssen erstmal für sich verstehen, wie sie fühlen, sind gleichzeitig aber getrieben von der Angst, wie man das Coming-Out wagen kann, wie die Eltern, die Freunde wohl reagieren werden. 

Sie wollen natürlich das Recht haben ein ganz normales Leben führen zu dürfen, ohne gleichzeitig verleugnen zu müssen, dass sie anders sind. Aber was heißt schon „normal“? 

In Kooperation mit dem diverCITYLAB 
Konzept, Recherche und Regie: Katrin Ackerl Konstantin
Text und Recherche: Emre Akal
Recherche und Assistenz: Andreas Hudelist
Sie: Natalie Assmann
Er: Jan Hutter
Bühne: Caroline Forisch
Video: Ulrich Kaufmann


mehr»

Diese Inszenierung begibt sich auf die Suche nach Biographien, nach Menschen, die sowohl einem binären Konzept des Entweder Oder, als auch der Heteronormativität entkommen wollten. Homo steht eben nicht nur für Homosexualität, sondern heißt bekanntlich auch „Mensch“. Und jeder Mensch lebt mit seinen ganz eigenen Voraussetzungen, Bedürfnissen und mit der Sehnsucht nach Liebe. 

„«Homosexualität» als Kategorie entwickelte sich (.....) nicht als gelebte Identität, sondern zunächst als Markierungskategorie für deviante Subjekte.“ (Esther Hutfless)

ZUSATZANGEBOT „Szenisches Verstehen“

Ab der Produktion „HOMO“ bietet die neuebuehnevillach ein Besprechen der jeweiligen Aufführung an: „Bevor nun alle von Drinnen nach Draußen gehen, die gemeinsam geteilte Welt der Kunst, des Spiels, des Theaters verlassen und wieder in ihren Alltag eintreten, laden wir zu einem szenischen Nachspiel ein – einem Be-fragen, Nach-fragen, Hinter- Fragen, Analysieren, Assoziieren und Austauschen auf tiefenhermeneutische ART.“ Begleitet werden diese Publikumsgespräche von Regina Klein und Katrin Ackerl Konstantin. Eintritt ist frei – Voraussetzung ist der Besuch des Stückes an einem der vorangegangenen Termine.

MI 10.5. – nach der Vorstellung 

SchauspielerInnen & Team

  • Jan HutterJan Hutter
  • Natalie Ananda AssmannNatalie Ananda Assmann
  • Katrin Ackerl KonstantinRegie: Katrin Ackerl Konstantin

Textauszug

ich hatte mal eine arbeitskollegin, die hatte das auch.
die hat sich dann selber geheilt.
ich unterstütze dich, aber erzähle ES bitte trotzdem nicht jedem.
was werden deine tanten in der türkei dazu sagen?
wie ist denn das so? wie funktioniert denn das? gehtn das so im bett dann? lässt du dich eher oder bist du derjenige der sich...?
wieso gerade jetzt? wo die welt doch immer konservativer wird...
bist du traurig, dass du nie kinder haben wirst?
dass du nie eine heteronormative beziehung führen,
ein normales leben leben,
nie die geborgenheit einer echten familie geniessen ...
nie ein teil der evolutionsgeschichte sein wirst ... nichts weitergeben ... nichts vererben ...
am sinn des lebens einfach sinnlos vorbeirauschen wirst. 

Share |
http://www.bmukk.gv.at/http://www.villach.at/inhalt/kultur/48.htmhttp://www.kulturchannel.at/http://www.plusclub.athttp://www.kleinezeitung.athttp://www.wienerstaedtische.at/http://www.sto.at/http://www.bks.at

neuebuehnevillach

Theatereingang: Rathausplatz 1
Büro: Hauptplatz 10
A-9500 Villach

Tel.: ++43-(0)4242-287164
Fax: ++43-(0)4242-287164-14
Mobil: ++43-(0)664-4644297

Email: office@neuebuehnevillach.at